Hello Korea, Hello HUFS

Hallo miteinander

Ich bin gestern Abend in Seoul angekommen. Nach einer langen Taxifahrt (ca. 2h) bin ich um 19.30 Uhr Ortszeit auf dem Campus der Hankuk University of Foreign Studies (HUFS) angekommen.

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Uni Gebäude
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HUFS Globedorm

Nachdem ich einige Minuten herumgeirrt war, fand ich endlich den Globedorm (das Studentenwohnheim). Das Büro des Wohnheims war bereits geschlossen, also ging ich auf die Sicherheitsleute zu. Da diese überhaupt kein Englisch sprachen, wurde es zu einer grossen Herausforderung ihnen zu erklären wer ich bin und was ich hier will. Glücklicherweise konnte mir eine koreanische Studentin weiterhelfen, indem sie für mich übersetzte. Ich bekam dann doch noch einen Badge, der mir den Zutritt zu meinem Zimmer gewährte. Das ganze Zutrittsprozedere hier im Wohnheim gleicht fast schon ein Wenig einem Gefängnis. Mann muss sich immer ein- und ausbadgen und am Security-Personal vorbei. Es gelten hier wirklich strenge Regeln, doch diese werde ich zu einem späteren Zeitpunkt nochmals genauer thematisieren.

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Zutrittskontrolle

Als ich schliesslich das Zimmer betrat, fiel mir sofort die Grösse auf. Das Zimmer, welches ich mit einem Mitstudenten aus Korea teile, ist wirklich winzig. Da das Büro des Wohnheims bereits geschlossen war, musste ich die erste Nacht ohne Bettwäsche verbringen. Es wurde, durch die Klimaanlage bedingt, relativ kalt und auch die Matratze sucht hinsichtlich der Härte seinesgleichen. Aber im Grossen und Ganzen bin ich zufrieden, ich hatte auch nicht viel mehr erwartet.

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Mein Zimmer

Ich konnte heute noch einige Dinge einkaufen. Jetzt bin ich auch im Besitz von Bettwäsche, Putz-Utensilien, und Klopapier. Mein Mitbewohner Paul (er hat gesagt ich soll ihn so nennen, weil sein koreanischer Name zu kompliziert wäre) ist ein sehr sympathischer Zeitgenosse. Er spricht sehr gut Englisch, da er in den USA die High School besucht hatte. Dies macht alles sehr viel einfacher. Er hat mir bereits einige Tipps gegeben und wir waren auch schon koreanisch Essen. Wir hatten einen „Hot-Pot“. Dies ist eine grosse Pfanne in der Mitte des Tisches, dazu bekommt man noch eine Schale Reis. Die Zutaten ( u.a. Nudeln, koreanische Wurst, Tofu, Gemüse) sind zu Beginn noch roh. Es wird alles vor einem auf dem Tisch gekocht, man muss zwischendurch selber umrühren. Es war sehr lecker und sehr viel. Im Grunde genommen, wäre es eine Portion für 4 Leute gewesen. Auch der Preis war der Knüller. Wir haben pro Person umgerechnet ca. CHF 5.00.- bezahlt.

Morgen beginnt der Studienalltag. Ich bin schon sehr gespannt und verabschiede mich für heute.

À bientôt!

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