Archiv der Kategorie: Medien in Südkorea

Social Media in Südkorea

Südkorea ist, was den technischen und digitalen Fortschritt betrifft, zweifelsohne eines der fortschrittlichsten Länder weltweit. Viele sehen Südkorea sogar als Leader. Dies manifestiert sich auch in einigen Statistiken. Wie bereits in einem früheren Blogeintrag erwähnt, sind 98% der Bevölkerung „online“ (aktive rund 90%, siehe Grafik unten).

Es scheint somit auf der Hand zu liegen, die Südkoreaner auch in Sachen Social Media als avantgardistisch bezeichnen zu können. Doch ist dies wirklich so? Ich bin der Sache mal auf den Grund gegangen.

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Rund 15 Millionen Menschen, sprich 30% der Bevölkerung sind aktive Social Media Nutzer. 13.4 Millionen nutzen ihr Mobiltelefon um auf Facebook, Twitter usw. zuzugreifen.

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Mit den 30% aktiven Nutzern liegt Südkorea nur knapp vor dem globalen Mittelwert.

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Dafür investieren sie täglich rund 1.3 Stunden und liegen damit über eine Stunde unter dem weltweiten Durchschnitt (2.4 Stunden). Angeführt wird diese Statistik, wie oben zu sehen, von Argentinien. Saudi-Arabien ist übrigens mit 3 Stunden relativ weit vorne. Einfach auf keinen Fall etwas regierungskritisches twittern, sonst droht ein Hieb mit der Peitsche!

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Die Tendenz, mehr Zeit im Internet und auf den sozialen Netzwerken zu verbringen, ist steigend. Die Anzahl der aktiven Social Media User hat im letzten Jahr beispielsweise um 15% zugenommen.

Die folgenden Social Media Plattformen sind die beliebtesten:

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Kakao Talk, der Dienst welcher am Meisten verbreitet ist, ist ein Messenger, welcher auf dem PC sowie dem Mobile benutzt werden kann. Mann kann damit Nachrichten, Bilder, Musik und andere Dateiformate versenden.

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Weltweit gesehen spielt Kakao Talk aber keine Rolle mehr. Hier dominiert Facebook.

Fazit

Obwohl Südkorea in Sachen Internetabdeckung und Verbindungsgeschwindigkeit an vorderster Stelle figuriert, zeigen die Bewohner doch noch eine gewisse Scheue, wenn es um Soziale Medien geht. Man bewegt sich hier nahe dem weltweiten Mittelwert. Trotzdem gibt es eine Social Media Domaine, worin die Südkoreaner sehr stark vertreten sind. Das Land hat die zweitgrösste blogging community der Welt. Ob dies wohl auf meine vielen Einträge zurückzuführen ist?

 

Quelle

Kemp, Simon: Digital, „Social and Mobile worldwide in 2015“, unter:

http://wearesocial.net/blog/2015/01/digital-social-mobile-worldwide-2015/ (abgerufen am 22.11.2015)

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Das ungeschriebene „Gesetz der Lokalität“

Liebe Blogleser,

Die schrecklichen Bilder und Nachrichten aus Paris haben auch mich, beinahe 9000 km entfernt, erreicht. Ich möchte an dieser Stelle mein tiefstes Bedauern ausdrücken und wünsche meinen vielen französischen Freunden hier an der Uni viel Kraft.

In Europa spricht man bereits von Krieg, trotzdem sind die blutigen Geschehnisse hier in Seoul nicht ein so grosses Thema. Wie kommt dies? Ich habe heute zwei der grössten koreanischen Zeitungen analysiert und auch dessen Webpage besucht. Einerseits die „Chosun Ilbo“, die Zeitung mit der grössten Auflage in Korea und andererseits die „Korea Times“. Beide sind auch in englischer Sprache erhältlich.

In beiden Zeitungen waren die Terror Angriffe von Paris, einen Tag danach, nicht prominent auf der Frontseite vertreten. Vergleicht man dies mit den Schweizer Tageszeitungen, sieht dies anders aus.

Auf der Frontseite vom Tagi dreht sich alles um die Anschläge. Diverse Artikel, Bilder und Infografiken schildern das Grauen:

Front tagesanzeiger.ch: Man spricht von Krieg

Dasselbe Muster in der NZZ:

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Hier die Frontseite der Chosun Ilbo. Auf den ersten Blick ist nichts über die Attentate zu sehen:

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Warum werden die Anschläge in Paris hier nicht so wahrgenommen? Sind die Koreaner schlechte Menschen, die sich nur für sich interessieren? Nein!

Hand aufs Herz! Jetzt mal ganz ehrlich! Habt ihr gewusst, dass nur einen Tag vor Paris auch im Libanon ein IS-Anschlag verübt worden war, der 43 Menschen das Leben kostete? War der Anschlag im Libanon dominant auf den Frontseiten der Schweizer Tageszeitungen vertreten? Nein! Gab es diverse Artikel und Infografiken über die Geschehnisse? Nein!

Auch die Hollywood-Prominenz nimmt war, dass niemand vom Libanon spricht.
Auch die Hollywood-Prominenz nimmt wahr, dass niemand vom Libanon spricht.

Spätestens nun sollte einem klar werden, weshalb die Südkoreanischen Tageszeitungen nicht detailliert über Paris berichten. Es ist das ungeschriebene „Gesetz der Lokalität“, welches die Zeitungen bzw. die Journalisten antreibt. Das heisst konkret, es gibt die Tendenz, den Fokus bei Berichterstattungen auf Ereignisse zu legen, welche sich Nahe von „Zuhause“ abspielen. Mir ist bewusst das dieses „Gesetzt“ nicht in allen Fällen zutrifft. Passiert beispielsweise etwas in den USA, wird obwohl es weit entfernt liegt, darüber berichtet. Trotzdem ist die Lokalität in der Berichterstattung unverkennbar.

Persönlich stimmt mich diese Tendenz der Medienschaffenden, sei es in Europa oder auch hier in Südkorea, nachdenklich. Wieso wird nur darüber berichtet, wenn es einem geografisch wie auch gefühlsmässig nahesteht? Sind Menschenleben im Libanon weniger Wert als in Frankreich? Da sollte man wirklich weiter über den Tellerrand hinausschauen!

In diesem Sinne, pray for Paris and pray for Beirut!

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Pressefreiheit in Südkorea – Wahrheit oder Märchen?

Nur im vorderen Mittelfeld

Gemäss der aktuellen Rangliste der Pressfreiheit, welche jährlich von der Organisation „Reporter ohne Grenzen“ publiziert wird, liegt Südkorea weltweit auf dem 60. Rang (Total 180). Während Finnland auf dem ersten Platz trohnt, schafft es die doch sehr westlich angehauchte demokratische Republik nur ins vordere Mittelfeld. Ich muss zugeben, dies hat mich doch überrascht und es diente zudem als Anstoss, mich genauer mit dem Verhältnis zwischen Medien, Staat und Politik auseinanderzusetzen. Die Schweiz befindet sich gemäss der Rangliste übrigens nur auf dem 20. Platz. Ein Schelm wer dabei Böses denkt.

Südkoreas Verfassung sieht zwar eine unabhängige Presse vor, trotzdem ist der Einfluss des Staates auf die Berichterstattung deutlich spürbar. Doch drehen wir das Rad der Zeit ein Wenig zurück.

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Sonnenschein-Politik unter Präsident Kim Dae-jung

Der Einfluss der Regierung auf die Medien und die Berichterstattung lässt sich gut anhand der Sonnenschein-Politik unter Präsident Kim Dae-jung (1998-2003) illustrieren. Während dieser Periode, wurde der damalige nordkoreanische Führer Kim Jong-il von den südkoreanischen Medien nicht als Diktator, sondern als „Chairman“ bezeichnet. Nur wenige Journalisten trauten sich über die Menschenrechtsverletzungen oder die Massenvernichtungswaffen des nördlichen Nachbars zu berichten. Die Wenigen, die es taten, wurden als Störenfriede und Brandstifter bezeichnet, welche die Bemühungen für eine friedliche Annäherung zu den verlorenen Brüdern und Schwestern gefährden würden.

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Pyongyang, 15. Juni 2000: Präsident Kim Dae-jung und der ehemalige nordkoreanische Diktator Kim Jong-il treffen sich freundschaftlich

Präsident Kim verbot ausserdem den Besuch des Dalai Lama, dies um die wichtigen wirtschaftlichen Beziehungen zu China nicht zu stören. Auch in diesem Fall berichtete die Presse dementsprechend und vertrat die Standpunkte der Regierung. Es fand kein kritischer Diskurs über den Tibet-China Konflikt statt.

„Wer heute zu kritisch ist, landet im Sportressort“

Auch heute, über 10 Jahre später, ist die Pressefreiheit ein sensibles Thema und aktueller denn je. Im Jahre 2008 berichtete der Journalist Il Jun Song in einer TV-Dokumentation über die Gefahren von Rindfleischimporten aus den USA. Er arbeitete damals für den Rundfunksender MBC (Munhwa Broadcasting Corporation). Nur kurze Zeit später wurde er kaltgestellt. Obwohl er einen anschliessenden Gerichtsprozess gewann, darf er seitdem nur noch kleinere Projekte koordinieren. Ein weiterer Journalist, welcher die Macht der koreanischen Regierung, unter der aktuellen Präsidentin Park Geun-hye zu spüren bekam, ist Keun-Haing Lee. Er arbeitete als investigativer Reporter beim öffentlich-rechtlichen Rundfunksender KBS (Korean Broadcasting System). Weil er die Politisierung seines Senders nicht mehr weiter dulden wollte und aktiv dagegen protestierte, wurde es kurzum ins Sportressort versetzt!

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Kritische Stimmen verbleiben

Il Jun Song und Keun-Haing Lee arbeiten heute beide für den unabhängigen Online -TV-Sender Newstapa. Newstapa ist der grösste verbliebene Player des investigativen und regierungskritischen Journalismus in Südkorea und ist ausserdem der einzige nationale Partner des International Consortium of Investigative Journalists. Dies ist ein internationales Netzwerk mit über 190 investigativen Journalisten, welches in über 65 Ländern vertreten ist. Newstapa berichtet zwei Mal in der Woche über Themen, welche vom Rest der Medienlandschaft nicht abgedeckt werden. Trotzdem gibt es, zu meinem Erstaunen, auch in der Redaktion von Newstapa ein Tabuthema. Es gibt in Südkorea das Gesetz über die nationale Sicherheit. Dieses schreibt im Prinzip vor, dass Nordkorea böse ist. Somit ist es verboten, jegliche Sympathien gegenüber Nordkorea auszudrücken, bzw. zu publizieren. Tut man dies nicht, ist es mit der Freiheit vor Kontrolle durch den Staat auch schnell wieder vorbei.

Seriöser Journalismus oder Revoluzzer?

Als ich mich während meiner Recherchen mit Newstapa auseinandergesetzt habe, habe ich mich einige Male gefragt, ob es sich dabei um seriösen, kritischen und investigativen Journalismus handelt, oder ob es schlicht und einfach eine revolutionäre Bewegung ist, welche versucht mit Verschwörungstheorien Aufmerksamkeit zu erlangen. Diese Frage lässt sich abschliessend nur sehr schwierig beantworten. Unter anderem ist dies darauf zurückzuführen, dass viele Informationen über diese Organisation nur in koreanischer Sprache vorhanden sind. Um meine persönliche Meinung zu vervollständigen und um euch weitere interessante Infos zu liefern, werde ich versuchen mit der Organisation Kontakt aufzunehmen und eventuell einen Interview-Termin zu vereinbaren. Ich kann an dieser Stelle nichts versprechen, doch ich gebe wie immer mein Bestes!

Abschliessend möchte ich noch erwähnen, dass ich mit diesem Beitrag keinerlei Brandstiftung betreiben möchte. Es ist ja nicht so, dass ich mich in einem Land wie Russland, China oder Nordkorea befinde, wo die Medien von der Regierung total instrumentalisiert werden. Eine gewisse Zensur oder „strukturelle Korruption“ findet überall statt. Dies hatte bereits der berühmte französische Soziologe Pierre Bourdieu, in seinem Werk „Über das Fernsehen“ (1996), erkannt. Trotzdem möchte ich versuchen mich kritisch mit dem Thema auseinanderzusetzen. Hoffe euch hat’s gefallen!

Zusätzliche Infos

Hier ein interessanter Artikel der Südddeutschen Zeitung aus dem Jahre 2012. Betrifft das oben erwähnte Gesetz über die nationale Sicherheit und welche Folgen es mit sich ziehen kann, wenn man dagegen verstösst.

http://www.sueddeutsche.de/politik/parodie-auf-propaganda-aus-nordkorea-gericht-bestraft-suedkoreanischen-twitterer-1.1534419

Hier eine Video-Dokumentation von Newstapa über das Fährunglück aus dem Jahre 2014. Ein kritischer Bericht über das Handeln der Regierung während dieser grossen Krise.

Quellen

Pressreference: „South Korea“, unter:

http://www.pressreference.com/Sa-Sw/South-Korea.html (abgerufen am 13.11.2015)

Felix, Lill: „Wer zu kritisch ist, landet im Sportressort“, unter:

http://www.zeit.de/politik/ausland/2014-02/suedkorea-journalismus-newstapa (abgerufen am 13.11.2015)

Digitale Werbung – Leader Südkorea

Die digitale Werbung, insbesondere Smartphone-Werbeflächen, boomt in Südkorea. Gemäss eMarketer.com hat sich das Ausgabevolumen zwischen den Jahren 2013 und 2014 beinahe verdoppelt (siehe Grafik unten). Auch die Prognose für die Zukunft ist klar steigend. Man hat mittlerweile sogar die USA überholt und liegt deutlich über dem weltweiten Durchschnitt.

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Ich persönlich spüre diesen Trend hier deutlich. Möchte ich mit meinem Handy im Internet surfen oder auf Youtube Videos anschauen, erscheint deutlich spürbar mehr Werbung, als wenn ich mich z.B. in der Schweiz befinde.

Trotzdem gibt es andere Länder, welche zwar hinsichtlich der aktuellen Ausgaben für Mobile-Werbung noch nicht mithalten können, jedoch ein grösseres Wachstum der Ausgaben in diesem Bereich aufweisen. Die folgende Grafik zeigt einer Vergleich des Wachstums innerhalb der Asien-Pacific Region. Hier liegt Südkorea nur an dritter Stelle. Vor allem China zeigt momentan hinsichtlich Ausgaben für Mobile-Werbung ein sehr grosses Wachstum. Gemäss der Prognose werden aber ab dem Jahr 2016 Länder wie Indien und Indonesien in diesem Markt boomen.

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Die Digitalisierung der Werbeflächen ist auch in der Schweiz im Trend. Gemäss der Handelszeitung wird die Online-Werbung bis 2020 rasant wachsen. Gemäss dem Artikel werden die digitalen Werbeumsätze auf dem Gebiet der Schweiz 2020 um 57 Prozent über denen des laufenden Jahres liegen.

Medien in Südkorea

Liebe Blogleser,

Wie bereits angekündigt, habe ich mir vorgenommen, die südkoreanische Medienlandschaft genauer unter die Lupe zu nehmen. Was sind die Grundzüge des hiesigen Mediensystems, wie informiert sich die Bevölkerung und wie gestaltet sich das Verhältnis zwischen Medien und Politik? Das sind nur einige der Fragen, die ich während meines Aufenthalts hier beantworten möchte. Da ich bisher noch nicht wirklich intensiv recherchieren konnte, möchte ich heute mit einigen grundlegenden Informationen beginnen.

Dominantes Fernsehen

Die Fernsehanstalten in Korea haben einen sehr grossen Einfluss auf die Bevölkerung. Die beiden grössten Marktplayer sind KBS (Korean Broadcasting System) und MBC (Munhwa Broadcasting Corporation). Während MBC seit 1987 unabhängig ist, bzw. privat geführt wird, ist bei KBS der Einfluss durch die südkoreanische Regierung immer noch spürbar. Der Sender wird zwar unabhängig gemanagt, doch der Präsident von KBS wird zum Beispiel von der südkoreanischen Präsidentin ausgewählt. Kurzer Abschwenker: Anno 2011- bei der Wahl von Roger de Weck zum Generaldirektor der SRG, hatte ein gewisser Moritz „äää“ Leuenberger auch einen Einfluss auf das Auswahlverfahren. Er konnte damals seine Wünsche punkto Anforderungsprofil des Kandidaten deponieren.

Im koreanischen Fernsehen werden sehr viele Soaps (Serien) ausgestrahlt. Diese finden nicht nur im lokalen Markt anklang. Sie erfreuen sich auch im Ausland, insbesondere in China, grosser Beliebtheit. Man spricht gar von der koreanischen Welle.

Hier ein kurzer Video Beitrag dazu (englisch):

Pressefreiheit

Neben dem Fernsehen gibt es rund 100 nationale sowie lokale Tageszeitungen. Die Presse ist der Regierung gegenüber oft kritisch gestimmt. Dies ist unter anderem darauf zurückzuführen, dass sich die Zeitungshäuser oft in Besitz von industriellen Konglomeraten befinden. Allgemein sagt man, das Südkorea eines der wenigen asiatischen Länder sei, wo der Presse-Pluralimus noch gegeben ist. Ob dies wirklich der Wahrheit entspricht, möchte ich versuchen herauszufinden.

Digitale Revolution 

Südkorea ist einer der Leader, wenn nicht „der Leader“ in Sachen digitale Revolution. High-Speed Internet und Wireless Internet sind überall zu finden. Rund 98% der Einwohner waren im 2014 „online“, tendenz steigend. Hier ein kurzer internationaler Vergleich, inkl. der Schweiz.

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Quelle BFS: http://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/themen/16/04/key/approche_globale.indicator.30109.301.html?open=2#2

Social Media

Twitter ist ein beliebtes Medium für politische Kampagnen und Debatten. Gemäss einer Studie wird Twitter in Südkorea z.B. doppelt so oft genutzt, wie der weltweite Durchschnitt. Zudem hat Südkorea, nach China, die zweitgrösste blogging community der Welt.

Big Challenge

Ich werde nun versuchen, in den folgenden Wochen und Monaten, das südkoreanische Mediensystem genauer zu betrachten. Es gilt dabei verschiedene Blickwinkel einzunehmen um eventuelle Verstrickungen zwischen Politik und Medien aufzudecken. Ich bin mir allerdings bewusst, dass dies eine grosse Herausforderung sein wird. Denn ausser in koreanisch, ist nicht sehr viel Info-Material vorhanden. Ich gebe mein Bestes und halte euch auf dem laufenden!